
Über Damian Maxson
Ein christlicher Philosoph
Mein Name ist Damian Maxson – ein Pseudonym, das eng an meine wahre Identität angelehnt ist. Damian, ein Name, den ich auch ausserhalb der digitalen Welt trage, besitzt biblische Wurzeln und bedeutet „der Mächtige". Der Nachname Maxson folgt einer nordischen Tradition: Der Vorname des Vaters wird zum Nachnamen des Sohnes. Mein Vater hiess Max – und als sein vierter Sohn fand ich, dass Maxson eine passende Wahl darstellt.
Ich bin der Jüngste von vier Brüdern. Geboren am 19. Februar 1973 in Grächen im Matterthal im Wallis – einer wunderschönen Sonnenterrasse inmitten der herrlichen Schweizer Alpen, dort wo das Matterhorn steht – der schönste und berühmteste Berg der Welt. Ein Paradies auf Erden. Und trotzdem war ich zeitlebens ein tiefgründiger Denker – stets bestrebt, das Verborgene zwischen den Zeilen zu entdecken.
Meine Mutter heisst Anna – und wenn man im biblischen Kontext bleiben will, heisst das: die Mutter der Mütter. Meine Mutter ist mittlerweile 90 Jahre alt – und mein Herzstück ist es, ihr ihren Altersabend zu schenken: So lange Gott es will, darf sie in ihrem eigenen Zuhause bleiben – dort, wo ihr ganzes Leben zur Ruhe gekommen ist.
Aber bevor du weiterliest, sollst du wissen, woher ich wirklich komme.
60 Zigaretten am Tag – ein Kettenraucher. 130 Kilogramm auf der Waage. Jahrelang näher am Alkohol als am lebensspendenden Quellwasser. Eine Pornografiesucht, wie so viele. Die Zuckersucht – die unscheinbarste von allen, aber auf Dauer genauso gefährlich. Und jahrelang am Rand des Bankrotts, mit dem Abgrund direkt vor den Füssen. Dazu über 40 Jahre lang in vererbbaren Depressionen – ein Erbe, das ich nicht bestellt hatte, das aber trotzdem an meine Tür klopfte. Zweimal habe ich versucht, mein Leben zu beenden. Zweimal hat Gott Nein gesagt. Dann kam der Schlaganfall – und auch den habe ich hinter mir gelassen.
Es gibt den Sucht-Typ. Und es gibt den Geniesser-Typ. Ich war der Sucht-Typ – und wenn du dich darin erkennst, dann weisst du, wovon ich rede. Wer sich kennt, kann das Richtige tun. Wer sich nicht kennt, kämpft gegen den falschen Feind. Und wer sich ehrlich fragt, ob aus dem Genuss langsam ein Bedürfnis geworden ist – auch der ist hier richtig.
Ich sage das nicht, um zu schockieren. Ich sage es, weil es Mut braucht, die Wahrheit über sich selbst auszusprechen – und weil ich weiss, dass du vielleicht dasselbe kennst, aber schweigst. Dieser Blog kommt nicht aus dem Elfenbeinturm. Es kommt aus dem Abgrund – und aus dem Weg heraus.
Heute stehe ich mit 53 Jahren auf einem stabilen Fundament. Nicht weil ich stark bin. Sondern weil ich gelernt habe, worauf man stehen muss. Die Sucht ist besiegt. Die Depression ist besiegt. Das Gewicht ist weg. Dem Nikotin die Kette gesprengt. Dem Alkohol Lebewohl gesagt. Der Gier des Frasses entlaufen. Den Instinkten endlich Herr. Und die Angst? Sie ist eine willkommene Hilfe – sie steuert bei mir gar nichts mehr. In den letzten 12 Jahren bin ich jünger geworden – weil ich das alles hinter mir lassen konnte und mich heute voller Kraft und Energie fühle.
Ich bezeichne mich gerne als christlichen Philosophen – weil dieser Begriff meine unaufhörliche Suche nach tieferem Verständnis und meinen Glauben am besten beschreibt. Was ich auf diesen Seiten teile, sind keine Theorien. Es sind Narben, die heilen durften – und ein Weg, der auch dir offensteht.
Und am Schluss bleibt nur eines: Dank. Danke, Jesus Christus, dass du mir all das ermöglicht hast. Dieser Weg ist nicht mein Werk – es ist deine Gnade, die mich getragen hat.
In Dankbarkeit, Damian